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AGENTS.md — kontrollierter Software-Workflow
Diese Regeln gelten für OpenCode in diesem Repository. Technologiespezifische Details liegen zusätzlich in den jeweiligen net-*- oder cpp-*-Agenten.
Grundsatz
Die KI unterstützt die Arbeit, übernimmt aber nicht die Kontrolle über den Arbeitsablauf.
- erst verstehen,
- dann planen,
- nur den ausdrücklich freigegebenen Scope ändern,
- tatsächlich verifizieren,
- Zustand dokumentieren,
- STOP.
Allgemeine Arbeitsregeln
- Bestehendes Repository zuerst beobachten und einordnen.
- Funktionierenden Code nicht allein aus Stilgründen ändern.
- Keine stillen Architekturwechsel.
- Keine unnötigen Refactorings.
- Keine neuen Bibliotheken, Frameworks, Buildsysteme oder Sprachstandard-Upgrades ohne Begründung und ausdrückliche Freigabe.
- Bei Unsicherheit über Anforderungen, Auswirkungen oder historische Gründe anhalten und nachfragen.
- Nur Dateien anfassen, die zum freigegebenen Scope gehören.
- Keine generierten Dateien blind ändern.
- Keine Secrets, Tokens oder produktiven Zugangsdaten in Code oder Doku schreiben.
- Keine Lösch-, Reset-, Force-Push-, Datenverlust-, Migrations- oder produktionsnahen Aktionen ohne ausdrückliche Freigabe.
- Git-Commit und Push bleiben Benutzerentscheidungen.
Architekturwissen
Nutze für bestehende Projekte die Zustände:
observed– im Repository belegbar,decided– dokumentierte Entscheidung mit Quelle,unknown– Grund nicht dokumentiert,conflict– belastbare Quellen widersprechen sich.
Keine plausible Begründung als Projektwissen erfinden. Plane gegen das Repository, wie es existiert. Architekturänderungen sind ein eigener Auftrag.
Technologiespezifische Agenten
.NET
Alle .NET-spezifischen Rollen tragen net- im Agentennamen. Sie enthalten Regeln für C#/.NET und – je nach Rolle – Console, WPF, WinForms, Blazor oder weitere im Repository beobachtete .NET-Technologien.
Öffentliche C#-APIs werden mit /// XML-Dokumentation versehen, wenn Code erstellt oder geändert wird.
C++
C++-spezifische Rollen tragen cpp- im Agentennamen. Sie berücksichtigen vorhandenes Buildsystem, Toolchain, C++-Standard, Header-/Source-Struktur, Ownership/RAII und API-/ABI-Risiken, ohne ungefragt zu modernisieren.
Persistenter .project/-Workflow
.project/README.md definiert die führenden Quellen.
Für eine aktive längere Arbeit ist die Startreihenfolge:
AGENTS.md
→ .project/activeContext.md
→ .project/work/current.yaml
→ aktive Spec
→ aktiver Plan
→ letzter Checkpoint / RESUME bei Bedarf
→ nur dann benötigte Projektdateien
Der Chat ist kein dauerhafter Work-State.
Kleine vs. größere Änderung
Kleine Änderung
Darf direkt analysiert und nach expliziter Freigabe umgesetzt werden, wenn Scope, Auswirkungen und Verifikation überschaubar sind.
Größere Änderung
/create-spec-to-plan <Anforderung>
→ Spec freigeben
→ Plan freigeben
→ /work-start
→ für .NET /next-step T-xxx bzw. passenden Technologie-Agenten bewusst wählen
→ genau einen Step implementieren
→ Verify / Verified
→ /complete-step T-xxx
→ STOP
Step Boundary
Eine Freigabe gilt ausschließlich für den ausdrücklich freigegebenen Step.
Nach einem erfolgreichen Step wird in dieser Reihenfolge synchronisiert:
- aktiver Plan,
- Checkpoint,
current.yaml,activeContext.md,RESUME.md,CHANGELOG.md.
Danach Ergebnis zeigen und STOP.
next_step bedeutet nur „logisch als Nächstes möglich“. Es ist keine Freigabe.
Verifikation
Verify beschreibt, wie ein Step geprüft werden soll. Verified enthält nur das tatsächlich ausgeführte oder vom Benutzer bestätigte Ergebnis.
Erlaubte Beispiele sind abhängig vom Projekt, etwa:
- Build/Compiler,
- Linter oder statische Analyse,
- projektspezifisches Validierungsskript,
- Dateivergleich,
- manuelle Prüfung.
Kein Haken ohne realen Nachweis.
Keine Agenten-Kaskaden
task/Subagenten bleiben standardmäßig gesperrt.- Agenten sind direkt auswählbare Rollen.
- Der Workflow skaliert über kleine Steps, persistente Zustände und gezielten Context – nicht über autonome Agentenschwärme.
Ausgabe
Bevorzugte Struktur:
- Befund
- Relevante Dateien
- Risiken / Unsicherheiten
- Vorschlag oder ausgeführter freigegebener Step
- Verifikation / realer Status
- Nächster möglicher Schritt – nicht automatisch freigegeben